5 Fragen und Antworten zum Massageöl - einem wichtigen Bestandteil für jede Massage

Aromamassage, Berlin Tiergarten1. Was ist überhaupt ein Massageöl und welches benutzen Sie bei der Massage?


Massageöl ist normalerweise eine Fertigmischung aus den verschiedensten Bestandteilen.


Die Hauptaufgabe des Massageöls besteht darin, dass die Hände des Masseurs besser über die Haut des zu massierenden Körpers gleiten können. Im Allgemeinen ist das beste Öl ein unbehandeltes, kaltgepresstes, da dieses Verfahren der Herstellung einen höheren Reinheitsgrad bietet und dabei die meisten natürlichen Nährstoffe erhalten bleiben.


Das Basisöl (Grundöl) für die Massage ist in der Regel entweder mineralisch, natürlich oder auch eine Mischung davon. Die Mineralöle (Vaseline, Paraffin und Parfümöle) bieten zwar eine ausgezeichnete Gleitfähigkeit, sind chemisch aber instabil und hinterlassen daher meistens einen Film auf der Haut des Klienten. Dieser Film wird von den meisten Menschen als sehr unangenehm empfunden.


Es gibt viele wirksame natürliche Grundöle für die Massage: Sesamöl, Aprikoseöl, Avocadoöl, Kakaobutter und andere Substanzen. Ich benutze meistens eine Mischung von Jojobaöl, Mandelöl und Rapsöl. Diese Mischung hat keinen oder kaum einen Geruch, sodass sie mit allen ätherischen Ölen verwendet werden kann. Dieses Basisöl ist ideal für die Massage: es hinterlässt keinen fettigen Glanz, verstopft die Poren nicht und schützt so die Haut vor Feuchtigkeitsverlust.


2. Warum benutzt man Massageöl und hat es im Vergleich mit Massagecremen Vorteile?


Massageöl dient als ein sanftes Gleitmittel in der Heilkunst der Massagen. Ohne Öl wäre die Bewegung der Hände des Masseurs am Körper des zu Massierenden während der Behandlung sehr schwierig. So aber gleiten die Hände des Masseurs sanft über den Körper und verhindern so eine übermäßige Reizung und Dehnung der Haut.


Das Öl befeuchtet zudem die trockene Haut und weicht sie auch ein. Dadurch verwandelt sich die Massagesession auch zu einer echten rituellen Behandlung. So entsteht die einzigartige Möglichkeit, sich völlig zu entspannen und den Alltagsstress zu vergessen. Der Hauptvorteil des Massageöles ist seine Natürlichkeit und das Fehlen jeglicher Konservierungsstoffe.


Eine Massagecreme wird besser in die Haut aufgenommen und macht die Haut perfekt weich. Der größte Vorteil von Massagecremes ist ihre ausgewogene Zusammensetzung, so enthält sie eine Reihe von Vitaminen, die für die Hautpflege unverzichtbar sind.


Es gibt auch eine Statistik, so benutzen 90 % der Masseure Massageöle, während der Rest bei der Massage eine entsprechende Creme, Talkum oder sogar gar kein Mittel verwenden.


3. Muss nach der Massage geduscht werden oder darf das Massageöl auf der Haut verbleiben?


Nach der Massage ist es empfehlenswert, etwa weitere 10 Minuten auf der Massageliege liegenzubleiben, damit die Haut das Öl aufnehmen kann. Wenn Sie eine trockene Haut haben, ist es aber empfehlenswert, sich nach der Massage nicht zu duschen.


Beachten Sie bitte aber, auch wenn das Öl sehr hochwertig ist, so kann es doch einige Rückstände auf Ihrer Kleidung hinterlassen. Daher empfehle ich, das Öl mit einem Papierhandtuch oder mit einem feuchten Tuch vom Körper zu wischen oder notfalls doch zu duschen.


Als eine Alternative könnte man auch ein Körperpeeling mit Ubatan (eine Mischung aus wertvollen Pulvern, aus Kräutern, aus Getreidekörnern, etc.) nach der Massage machen. Mehr über Körperpulver Peeling Massage lesen Sie in meinem Blog.


4. Welche Massageöle gibt es im Allgemeinen?


Den Bestandteilen nach und von der Zusammensetzung her gibt es verschiedene Arten von Massageölen:


• Aroma – Massageöl, hier werden zum Grundöl einige ätherische Öle oder parfümierte Extrakte beigemischt. Ätherische Öle werden u.a. in Aromatherapie verwendet und haben gute therapeutische Wirkungen. Schauen Sie auch ein Artikel über Aromaölmassage im Blog.


• Baby -Öl benutzt man für wohltuende Babymassagen sowie für die Pflege der zarten Babyhaut


• Ayurvedische Kräutermassageöle, diese haben erstaunliche heilende Eigenschaften. Zusammen mit pflanzlichen und tierischen Ölen enthalten diese traditionellen Kräuter, Heilpflanzen, ätherische Öle und Gewürze.


• Kräuteröl – ein spezielles Massageöl mit heil wirkenden Kräutern. Als gutes Beispiel gilt eine Breuß Massage mit Johanniskräuteröl (eine Massage entlang der Wirbelsäule für Menschen mit Rückenproblemen).


• Erotik – Massageöle beinhalten Aphrodisiaka ätherische Öle. Die flüchtigen Ätherkomponenten sollen direkt auf die Emotionen, faszinierend und verführerisch wirken. Die Wirkung dieser Aphrodisiaka ist jedoch noch nicht wirklich bewiesen.


5. Welche Massageöle verwendet man am besten, um sie auch bei der Massage zu Hause anwenden zu können?


Bevor Sie ein Massageöl kaufen, müssen Sie wichtige Faktoren berücksichtigen:


• Verwenden Sie nur natürliche Öle.


• Stellen Sie sicher, dass das Öl auch für die zu massierende Haut geeignet ist.


• Bewerten Sie die Zusammensetzung der Massageöle. Unter den Komponenten sollten vorrangig Vitamin-Komplexe und nützliche Elemente aufgeführt werden.


• Wenn möglich, testen Sie auch das Öl für eine Massage. Es sollte gut von der Haut absorbiert werden.


Hier ist ein Vergleich Test, welcher Ihnen helfen könnte, ein geeignetes Massageöl zu wählen.